Die Gelenke des Pferdes stehen im Mittelpunkt seiner Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit. Sie tragen das gesamte Körpergewicht, wirken als Stoßdämpfer und ermöglichen Beugung und Streckung. Gesunde Gelenke sind daher eine Grundvoraussetzung für Wohlbefinden und Langlebigkeit. Werden Gelenkerkrankungen diagnostiziert, sind diese häufig irreversibel und mit hohen Behandlungskosten verbunden – umso wichtiger ist die rechtzeitige Vorsorge.
Anatomie: Die Gelenke beim Pferd im Überblick
Ein Gelenk verbindet zwei oder mehrere Knochen miteinander. Dabei bilden Gelenkkopf und Gelenkpfanne die Basis, die durch Knorpel überzogen und von Gelenkflüssigkeit (Synovia) geschmiert werden. Umgeben sind die Gelenke von Kapseln, Bändern, Sehnen, Muskeln und Nerven, die für Stabilität und Beweglichkeit sorgen.
Vorderbein
Schultergelenk
Ellbogengelenk
Karpalgelenk
Hinterbein
Hüftgelenk
Kniegelenk
Sprunggelenk
Zehengelenke
Fesselgelenk
Krongelenk
Hufgelenk
Ursachen für Gelenkprobleme beim Pferd
Pferde mit Gelenkbeschwerden sind in ihrer Bewegung stark eingeschränkt. Erste Anzeichen sind Schwellungen, Hitze, Rötungen oder ein steifer Gang. Typisch sind auch Probleme bei Richtungswechseln oder Verschlechterungen des Gangbilds bei Kälte.
Häufige Ursachen für Gelenkprobleme beim Pferd:
genetische Veranlagung und altersbedingte Abnutzung
Übergewicht oder Fehlstellungen
Überbeanspruchung im Training
unzureichende Versorgung mit Nährstoffen
Bewegungsmangel durch Boxenhaltung
Gelenkerkrankungen und Arthrosen meist irreversibel
Gelenkerkrankungen und Arthrosen sind meist nicht heilbar, weshalb nur eine Linderung der Symptome und ein Verlangsamen des Fortschreitens möglich ist. Umso wichtiger ist die Vorsorge: Ausreichend Bewegung hält die Gelenke geschmeidig, da dabei Gelenkflüssigkeit produziert wird, die Knorpel und Knochen schützt. Neben genetischen Faktoren spielen auch Alter, Übergewicht, Fehlstellungen, falsche Belastung sowie Nährstoffmängel eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Gelenkproblemen.
Training und Haltung zentral für Prävention
Pferde sind von Natur aus Dauerläufer – bis zu 15 Stunden täglich in Bewegung. Fehlende Bewegung in der Box reduziert die Produktion der Gelenkschmiere, trocknet Knorpel aus und erhöht das Risiko für Arthritis und Arthrose. Wichtig: mindestens 20 Minuten Schritt zum Aufwärmen, bevor das Pferd antrabt oder angaloppiert. Elastische, gut geschmierte Gelenke sind belastbarer, Knorpel und Muskulatur widerstandsfähiger.
Gelenke des Pferdes gezielt unterstützen
Zur Vorbeugung von Abnutzungserscheinungen und für mehr Beweglichkeit empfehlen sich Nährstoffe, die speziell auf die Gelenke des Pferdes wirken:
Glucosamin: wichtiger Baustein für Knorpel und Gelenkflüssigkeit, unterstützt auch Sehnen.
Chondroitin: wirkt synergistisch mit Glucosamin, stärkt Knorpelstrukturen.
MSM (Methylsulfonylmethan): organische Schwefelquelle, zentral für Bindegewebe und Regeneration.
Hyaluronsäure: Bestandteil der Gelenkflüssigkeit, sorgt für Elastizität und Schmierung.
Antioxidantien: neutralisieren freie Radikale, die bei Belastung entstehen und Gewebe angreifen können.
Fazit: Mit gezielter Vorsorge, artgerechter Haltung, regelmäßigem Training und hochwertigen Gelenknährstoffen können Sie die Gelenke Ihres Pferdes langfristig schützen – für ein gesundes, bewegliches und leistungsfähiges Pferd.
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